Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie

Das Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT entwickelt auf Basis intelligenter Signalverarbeitung und individuellen Systemdesigns Audiolösungen für den Unterhaltungssektor und industrielle Anwendungen. Das Institut greift bei seinen maßgeschneiderten Lösungen zur Audiowiedergabe auf die langjährige und weltweit anerkannte Erfahrung mit der Wellenfeldsynthesetechnologie sowie tiefgreifende psycho- und elektroakustische Erkenntnisse zurück.

Ein weiteres Kompetenzfeld des Instituts ist die automatisierte und sichere Audio- und Videoanalyse mit maschinellen Lernverfahren. Das Fraunhofer IDMT bietet ein umfangreiches Technologie-Portfolio zur datenschutzkonformen Extraktion, Analyse und Verwaltung von Metadaten. Die vom Fraunhofer IDMT entwickelten Lösungen kommen zur Qualitätsbewertung und automatischen Verwaltung von Rundfunkbeiträgen und für Archive zum Einsatz. Weiterhin werden sie im Zusammenhang mit forensischen Untersuchungen, wie der Identifikation von Manipulationen in audiovisuellen Inhalten oder auch zur Bewertung von Plagiatsvorwürfen genutzt.

Die automatisierte Analyse von Audiodaten auf Basis maschineller Lernverfahren wird für Lösungen zur akustischen Qualitätskontrolle eingesetzt. Für Sensor- und Prüftechnikhersteller entwickelt das Institut KI-Algorithmen, die in bestehende Prüfsysteme integriert werden. Damit werden Prüfaufgaben um die akustische Dimension erweitert und die Qualitätssicherung effizienter gestaltet.

Logo Kompetenzzentrum Mittelstand 4.0 Ilmenau

TU Ilmenau

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Ilmenau liefert mit praxisnahen Demonstrations- und Umsetzungsprojekten Digitalisierung zum Anfassen. Es unterstützt regionale Unternehmen bei der Umsetzung von Lösungen für konkrete Probleme in den Betrieben. Fünf Modellfabriken an den Standorten Ilmenau, Jena, Schmalkalden und Sondershausen zeigen dazu digitale Produktionslösungen zum Ausprobieren. Alle Angebote des Kompetenzzentrums sind für Firmen kostenfrei.

THAK Logo

RKW Thüringen GmbH

KREATIVITÄT ALS IMPULSGEBER

Das digitale Zeitalter fordert von Unternehmen nicht nur Kommunikationsstrategien für neue Medien. Vielmehr verlangt es eine Neuausrichtung bewährter Geschäftsmodelle und ein Umdenken in der Prozessgestaltung vom Innovationsmanagement über die Produktentwicklung bis zum Vertrieb. Genau dafür ist Kreativität eine wichtige Ressource. Sie ist Impulsgeber für Innovation und für die Gestaltung des digitalen Wandels. Das Ziel der Thüringer Agentur für die Kreativwirtschaft (THAK) ist es, mit ihren Qualifizierungs- und Vernetzungsangeboten diese Ressource im Freistaat sichtbar und wirtschaftlich nutzbar zu machen. Sie aktiviert und begleitet Netzwerkinitiativen, lädt zum Erfahrungsaustausch ein und schafft Anlässe für Begegnungen zwischen Kreativschaffenden mit Lösungskompetenzen für unternehmerische Herausforderungen und potenziellen Kunden. Innovationen entstehen jedoch selten im Alleingang. Sie entstehen dort, wo ausgetretene Pfade verlassen werden und der Blick über den eigenen Horizont hinausreicht. Dafür sind Interdisziplinarität und Kooperation die Schlüsselwörter.

Die Thüringer Agentur für die Kreativwirtschaft (THAK) ist selbständiger Partner im Thüringer Zentrum für Existenzgründungen und Unternehmertum (ThEx). Sie wird gefördert aus Mitteln des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft und der Europäischen Union – Europäischer Sozialfonds (ESF). Projektträger ist die RKW Thüringen GmbH.

IOF Logo

Fraunhofer Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF

Forschungsschwerpunkte sind unter anderem Freiformtechnologien, Mikro- und Nanotechnologien, Faserlasersysteme sowie optische Technologien für die sichere Mensch-Maschine-Interaktion und Quantentechnologien. Das Leistungsangebot des Fraunhofer IOF umfasst Systemlösungen, beginnend mit neuen Systemdesignkonzepten über die Entwicklung von Technologien, Fertigungs- und Messverfahren bis hin zum Bau von Demonstratoren für Anwendungen im Wellenlängenbereich von Millimeter bis Nanometer. Die Kunden des Fraunhofer IOF stammen aus den Bereichen Information und Kommunikation, Beleuchtung, Transport und Verkehr, Produktion, Life Science, Ernährung, Medizintechnik, Umwelt- und Sicherheitstechnik.

Das „Leistungszentrum Photonik“ ist die gemeinsame Transferplattform des Fraunhofer IOF und des Instituts für Angewandte Physik IAP der Friedrich-Schiller-Universität Jena sowie assoziierter Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft. Es verknüpft die komplementären Kompetenzen der Partner zu ineinandergreifenden Technologieketten und fördert die einrichtungsübergreifende Entwicklung und den Transfer innovativer Lösungen mit Licht – von der ersten Idee bis zur Integration in das finale Produkt.

Vor diesem Hintergrund verfolgt das Fraunhofer IOF zahlreiche Aktivitäten zur Digitalisierung in der Erforschung, der Entwicklung und der Anwendung von Technologien der Photonik. Die Innovationsallianz 3Dsensation verfolgt unter der Federführung des Fraunhofer IOF das Ziel, die Interaktion von Mensch und Maschine grundlegend zu verändern und an die Bedürfnisse und die Erfahrungen des Menschen optimal anzupassen. Zusätzlich gestattet die Nutzung digital optimierter Prozesse und Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI) eine Steigerung der Leistungsfähigkeit und der Effizienz von Prozessen, Komponenten und komplexen Systemen, insbesondere im Design anspruchsvoller opto-mechanischer Bauteile, in der multimodalen Bildaufnahme, -verarbeitung und -analyse sowie in der Additiven Fertigung. Mit dem Pilotvorhaben „Digital Innovation Hub Photonics“ unterstützt das „Leistungszentrum Photonik“ zudem Gründerinnen und Gründer, Startups sowie KMU bei der Entwicklung innovativer Technologien und zukunftsweisender Geschäftsideen der Photonik.

Göpel Logo

GÖPEL electronic GmbH

Kaum ein Lebensbereich ist heute vorstellbar ohne Elektronik. Gerade in den Bereichen Automotive, Luftfahrt, Medizintechnik und Industrie sind Anforderungen an fehlerfreie Elektronikkomponenten besonders hoch. GÖPEL electronic entwickelt und fertigt Test- und Inspektionslösungen, welche diese hohe Qualität in Entwicklung und Produktion sicherstellt und Fehler rechtzeitig findet, um spätere Risiken durch Ausfälle zu vermeiden.

Das Unternehmen mit Hauptsitz in Jena ist unterteilt in vier Geschäftsbereiche. Der Bereich „Automotive Test Solutions“ fokussiert sich auf die Anforderungen der Automobil- und Zuliefererindustrie. Modulare Funktionstestsysteme und Diagnose-Werkzeuge überprüfen Kfz-Steuergeräte oder auch Bus-Kommunikationssysteme sowie Antriebskomponenten der Elektromobilität. Auch elektromechanische Baugruppen und ganze Kfz-Sitze werden mit den Testsystemen von GÖPEL electronic auf ihre korrekte Funktionalität geprüft.

Der Bereich Embedded JTAG Solutions liefert Lösungen für den elektrischen Test bestückter elektronischer Baugruppen. Diese Baugruppen sind oft hochkomplex und extrem miniaturisiert. Mit den Embedded JTAG Solutions ist ein leistungsstarkes Testen und Programmieren in Elektronikentwicklung und -Fertigung möglich.

Der Bereich Industrieller Funktionstest bietet Testlösungen für Steueranlagen und –Systeme sowie Industrieelektronik. Dabei können beliebige elektronische Produkte einer Prüfung unterzogen werden, bspw. Speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS), Temperatursensoren oder Heizungsansteuerungen. GÖPEL electronic entwickelt passgenaue Lösungen, sowohl für kleine Stückzahlen, als auch zur Systemintegration in Serienfertigungen.

Außerdem bietet GÖPEL electronic zur optischen Inspektion bestückter Leiterplatten leistungsstarke und technologisch hochwertige Systeme an. Damit können Fertigungsfehler in der Herstellung aufgedeckt werden: etwa fehlerhafte Lötstellen, hochpolige oder falsch positionierte Bauelemente sowie fehlerhafte Bauteile. Die Systeme können an verschiedenen Positionen im Fertigungsprozess eingesetzt werden (z.B. vor und nach dem Lötprozess, als Inline- oder Stand-Alone-Systeme). Die Systeme des Bereiches Inspektionslösungen werden auch als „Automatische Optische Inspektion“ (AOI), „Automatische Röntgeninspektion“ (AXI) oder „Lotpasteninspektion“ (SPI) bezeichnet.

Insbesondere im Bereich Inspektionslösungen beteiligt sich GÖPEL electronic aktiv am Thema „Industrie 4.0“, Digitalisierung sowie vernetzte Fabrik. Durch Mitarbeit in verschiedenen Arbeitsgruppen und Initiativen (z.B. HERMES-Standard, SEF Smart Electronic Factory) forciert GÖPEL electronic nutzbringende Lösungen für digitale Elektronikfertigungen. Die Inspektionssysteme bieten alle nötigen Schnittstellen für eine Verknüpfung unterschiedlicher Prozessschritte. So können beispielsweise Produktionsdaten unterschiedlicher Maschinen verschiedener Hersteller vernetzt und an einem Arbeitsplatz zusammen geführt werden. Das wiederum sorgt dafür, dass Fertigungsfehler noch effizienter erkannt und verbannt werden können. Außerdem bietet GÖPEL electronic verschiedene intelligente Tools in der Software der Inspektionssysteme. Zum Beispiel kann ein System seine sogenannten Prüfprogramme automatisch erstellen, was dem Bediener viel Zeit und Arbeit abnimmt. Außerdem sind bspw. im Röntgensystem eine vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance) sowie eine Fernsteuerung via Tablet möglich.

Enginsight Logo

Enginsight GmbH

Enginsight bietet eine Software zur Überwachung der gesamten IT-Infrastruktur, welche speziell für den Mittelstand entwickelt wurde. Mittelst modernster Technologien, intelligente Algorithmen, einem selbstlernenden System (KI) und vielen Automatisierungsmöglichkeiten, bieten wir eine leistungsstarke Out-of-the-box Security-Lösung. Das bedeutet: Sie können direkt ohne Konfiguration mit allen relevanten Security-Analysen loslegen. Aufwendige Use-Cases oder Implementierungen von Anwendungsszenarien gehören somit der Vergangenheit an. Das Thema IT-Security wird damit für den Mittelstand greifbar und auch bezahlbar.

Logo Qualinet2020

Bildungszentrum Saalfeld GmbH

Die Bildungszentrum Saalfeld GmbH ist einer der größten Bildungsträger im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung im Landkreis Saalfeld Rudolstadt. Ca. 140 Mitarbeiter an vier Standorten in Saalfeld und Unterwellenborn sind in der Ausbildung von betrieblichen und außerbetrieblichen Lehrlingen, der Berufsorientierung von Schülern aus Regelschulen und Gymnasien und der Berufsvorbereitung von Jugendlichen beschäftigt. Angebote im Bereich der Fort- und Weiterbildung von Mitarbeitern aus Unternehmen und die Arbeit in verschiedenen Projekten runden das Portfolio ab.

Seit dem 01.01.2018 engagieren wir uns mit dem Projekt QualiNet2020 im Bereich der Digitalisierung, speziell dem Einsatz und der Auswirkung der digitalen Transformation im Bereich der beruflichen Weiterbildung. Schwerpunkte des Projektes sind der Aufbau eines Praxislabors Wirtschaft 4.0, der Einsatz und die Schulung im Bereich Industrie4.0, Internet of Things, Smart Home und adaptive Fertigungsverfahren , die Auseinandersetzung mit dem Thema New Work – agiles flexibles Arbeiten und die Vernetzung von Unternehmen im Themenbereich Digitalisierung sowohl ideell als auch physisch. Dazu wurde die Plattform www.qualinet2020.de aufgesetzt und permanent weiterentwickelt.