TU Ilmenau

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Ilmenau liefert mit praxisnahen Demonstrations- und Umsetzungsprojekten Digitalisierung zum Anfassen. Es unterstützt regionale Unternehmen bei der Umsetzung von Lösungen für konkrete Probleme in den Betrieben. Fünf Modellfabriken an den Standorten Ilmenau, Jena, Schmalkalden und Sondershausen zeigen dazu digitale Produktionslösungen zum Ausprobieren. Alle Angebote des Kompetenzzentrums sind für Firmen kostenfrei.

Ellipsis Logo

Ellipsis Gesellschaft für Unternehmensentwicklung mbH

Ellipsis ist seit 2009 in Thüringen als Qualitätssicherer für geförderte Beratungsprojekte tätig. Für die Aufgaben sind wir TMWWDG autorisiert. Wir arbeiten deshalb eng mit Thüringer Unternehmen zusammen, um dafür zu sorgen, dass die notwendigen Beratungsleistungen von erfahrenen Beratern umgesetzt werden und die Unternehmen ein optimales Ergebnis erhalten. Damit tragen wir zum nachhaltigen Einsatz von Fördermitteln bei. Wir haben seither über 1.600 Mittelständler erfolgreich beratend unterstützt.

Besondere Schwerpunkte unserer Tätigkeit sind Unternehmensnachfolge, Strategie, Digitalisierung, Innovationen und Projektmanagement.

Eine unserer Aufgaben besteht auch darin, die Leistungsqualität von Unternehmensberatern ständig zu verbessern. Dies geschieht z. B. durch Weiterbildungsangebote in unterschiedlichen Formen. Dazu besteht eine enge Kooperation mit der „Hochschule für Wirtschaft und Technik Dresden“. Ebenso arbeiten wir im Rahmen und Projekte eng mit Hoch- und Fachschulen in Thüringen zusammen.

Weiterhin sind wir Geschäftsbesorger für das Logistik Netzwerk Thüringen e.V. und verfolgen das Ziel, den Logistikstandort Thüringen ständig weiter zu entwickeln. Zudem sind wir Projektpartner des Projektes „ThEx-StartInno – Innovations- & Strategieoffensive im Thüringer Wald“.

Zur Vollständigkeit möchten wir noch erwähnen, dass wir seit 2004 im Freistaat Sachsen mit gleicher Aufgabe erfolgreich tätig sind.

THAK Logo

RKW Thüringen GmbH

KREATIVITÄT ALS IMPULSGEBER

Das digitale Zeitalter fordert von Unternehmen nicht nur Kommunikationsstrategien für neue Medien. Vielmehr verlangt es eine Neuausrichtung bewährter Geschäftsmodelle und ein Umdenken in der Prozessgestaltung vom Innovationsmanagement über die Produktentwicklung bis zum Vertrieb. Genau dafür ist Kreativität eine wichtige Ressource. Sie ist Impulsgeber für Innovation und für die Gestaltung des digitalen Wandels. Das Ziel der Thüringer Agentur für die Kreativwirtschaft (THAK) ist es, mit ihren Qualifizierungs- und Vernetzungsangeboten diese Ressource im Freistaat sichtbar und wirtschaftlich nutzbar zu machen. Sie aktiviert und begleitet Netzwerkinitiativen, lädt zum Erfahrungsaustausch ein und schafft Anlässe für Begegnungen zwischen Kreativschaffenden mit Lösungskompetenzen für unternehmerische Herausforderungen und potenziellen Kunden. Innovationen entstehen jedoch selten im Alleingang. Sie entstehen dort, wo ausgetretene Pfade verlassen werden und der Blick über den eigenen Horizont hinausreicht. Dafür sind Interdisziplinarität und Kooperation die Schlüsselwörter.

Die Thüringer Agentur für die Kreativwirtschaft (THAK) ist selbständiger Partner im Thüringer Zentrum für Existenzgründungen und Unternehmertum (ThEx). Sie wird gefördert aus Mitteln des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft und der Europäischen Union – Europäischer Sozialfonds (ESF). Projektträger ist die RKW Thüringen GmbH.

MF Vernetzung Logo

Technische Universität Ilmenau

Die Modellfabrik „Vernetzung von Maschinen und Produktionsprozessen“ an der TU Ilmenau unterstützt kleine und mittlere Unternehmen in Fragen der Vernetzung im Produktionsprozess. Die Modellfabrik hat drei Schwerpunkte: Kommunikation, Vernetzung von Maschinen und Vernetzung von Unternehmen. KMU können sich darüber informieren, wie datenbasierte, digitale Prozesse das Kommunikationsmanagement im Mittelstand verändern und sich Tipps für die eigene Strategische Kommunikation holen.

Beim Schwerpunkt Vernetzung von Maschinen und Unternehmen geht es um die Vernetzung von Maschinen untereinander, die Vernetzung von Menschen und Maschinen sowie die kooperative Wertschöpfung in Unternehmensnetzwerken. Zu jedem dieser Punkte gibt es einen Demonstrator. Der Demonstrator „Vernetzung von Produktionsprozessen“ zeigt an einem einfachen Produkt wie einem Schraubendreher, wie durch Fertigung im Netzwerk unternehmensübergreifend zusammengearbeitet werden kann. Beim „Welding 4.0“ wird veranschaulicht, dass auch klassische Techniken wie das Schweißen durch digitale Technologien für Unternehmen effizienter und effektiver gestaltet werden können. Für die Darstellung der Vernetzung von Maschinen wurde ein Demonstrator konstruiert, der die praktische Anwendung von Blockchain in der Produktion veranschaulicht. Natürlich funktioniert auch dieses Prinzip unternehmensübergreifend.

MF Migration Logo

Institut für Mikroelektronik- und Mechatronik-Systeme gemeinnützige GmbH (IMMS GmbH)

Die Modellfabrik „Migration“ am IMMS in Ilmenau begleitet kleine und mittlere Unternehmen in Fragen der schrittweisen Einführung von Digitalisierungslösungen in die Produktion. An Hand von Beispielen zeigen die Experten der Modellfabrik, wie durch simples Einbinden von drahtlosen Sensoren, sensornaher Datenverarbeitung und Echtzeitkommunikation bestehende Maschinen zukunftsfähig gemacht werden können (sogenanntes „Retro-Fit“). Hierzu gehören auch Open-Source-Lösungen für industrielle Anwendungen.

Die Experten der Modellfabrik geben den Unternehmen auch Werkzeuge für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, z.B. auf der Grundlage digitaler Produkte oder innovativer Diagnose-, Wartungs- und Servicekonzepte, an die Hand. Darüber hinaus informieren sie zu Möglichkeiten der Kooperation, Kommunikation und zum Datenaustausch in Wertschöpfungsnetzwerken unter Nutzung digitaler Plattformen und gehen dabei auch auf rechtliche und Aspekte der (Daten-) Sicherheit ein. Die verschiedenen Themenfelder von „Industrie 4.0“ werden in regelmäßigen Stammtischen und Workshops näher beleuchtet.

In der Modellfabrik Migration können unterschiedliche Demonstratoren, z.B. zur Zustandsüberwachung von Maschinen, zur Füllstandsüberwachung von Vorratsbehältern, zur drahtlosen Vernetzung von Sensorknoten, zur Speicherung, Auswertung und Visualisierung von Sensordaten in der Cloud, zum Energiemonitoring und zum effizienten Anfahren eines Maschinenparks, besichtigt werden.

MF Pozessdaten Logo

GFE – Gesellschaft für Fertigungstechnik und Entwicklung Schmalkalden e.V.

Die Modellfabrik „Prozessdaten“ an der GFE Schmalkalden e.V. unterstützt kleine und mittlere Unternehmen in Fragen der Generierung von Prozessdaten, des digitalen Datentransfers und der Datenverarbeitung und -archivierung – sowohl im Unternehmen als auch beim Austausch firmenübergreifender Daten.  Im Fokus stehen die Echtzeiterfassung und -verarbeitung von Daten für die Prozess- und Qualitätskontrolle in Kombination mit Mensch-Maschine-Interaktionen. Zusammen ergeben die Daten wichtige Grundvoraussetzungen für Predictive Maintenance (vorausschauende Wartung) – ein großes Thema im Bereich Industrie 4.0.

Die Modellfabrik ist bei der Auslegung und Konfiguration von Datenschnittstellen behilflich, die bedarfsgerechte Qualitätsanalysen von der Produktion über das Controlling bis hin zum Vertrieb zu ermöglichen. Im Rahmen von Umsetzungs- und Transferprojekten bietet die Modellfabrik interessierten Unternehmen Unterstützung bei der Integration von Sensorik, Signalverarbeitungs- und digitalen Datenübertragungseinheiten in Maschinen und Fertigungslinien sowie beim unternehmensinternen und -übergreifenden Datentransfer begleitende Hilfe an.

Verschiedene Demonstratoren zeigen anschaulich Beispielanwendungen für Unternehmen, so zum Beispiel der Demonstrator zur Digitalen Kühlschmiermittel-Überwachung, zur 3D-In-Prozess-Schleifscheibenvermessung oder das Zerspanwerkzeug mit integrierten Beschleunigungssensoren die unmittelbar signalisieren, wenn während der Bearbeitung Veränderungen bzw. Probleme auftreten.

M40 Produktionssteuerung

Förderverein für Anwendung und Bildung auf dem Gebiet Industrie 4.0

Die Modellfabrik Produktionssteuerung gehört zum Förderverein für Anwendung und Bildung auf dem Gebiet Industrie 4.0 (Fab-i4.0 e. V.) und befindet sich in Oberspier bei Sondershausen. Als „lebende Fabrik“ konzipiert, zeigt die Modellfabrik anschauliche Demonstrationsangebote zur Individualisierung von Produkten, zum 3D-Scan, zum Einsatz mobiler Endgeräte und zur Qualitätsüberwachung in Fertigungszellen. Beim Rundgang durch die Fabrik kann man sich Demonstrationsobjekte für selbstkonfigurierende Plug-and-Produce Maschinen anschauen oder Roboter und diverse Automatisierungslösungen für den Produktionsalltag begutachten.

Die Experten der Modellfabrik informieren zu drei Themenschwerpunkten: Produktionssteuerung (z.B.: Was ist MES oder ein ERP-System und welchen Nutzen habe ich davon?), Automatisierung (z.B. Lohnt sich ein Roboter für mein Unternehmen und wo sind die Grenzen kollaborierender Robotertechnik?) und Digitalisierung in Fabriken (z.B. Sind Digitalisierungsmaßnahmen förderfähig und wenn ja wie?).

Göpel Logo

GÖPEL electronic GmbH

Kaum ein Lebensbereich ist heute vorstellbar ohne Elektronik. Gerade in den Bereichen Automotive, Luftfahrt, Medizintechnik und Industrie sind Anforderungen an fehlerfreie Elektronikkomponenten besonders hoch. GÖPEL electronic entwickelt und fertigt Test- und Inspektionslösungen, welche diese hohe Qualität in Entwicklung und Produktion sicherstellt und Fehler rechtzeitig findet, um spätere Risiken durch Ausfälle zu vermeiden.

Das Unternehmen mit Hauptsitz in Jena ist unterteilt in vier Geschäftsbereiche. Der Bereich „Automotive Test Solutions“ fokussiert sich auf die Anforderungen der Automobil- und Zuliefererindustrie. Modulare Funktionstestsysteme und Diagnose-Werkzeuge überprüfen Kfz-Steuergeräte oder auch Bus-Kommunikationssysteme sowie Antriebskomponenten der Elektromobilität. Auch elektromechanische Baugruppen und ganze Kfz-Sitze werden mit den Testsystemen von GÖPEL electronic auf ihre korrekte Funktionalität geprüft.

Der Bereich Embedded JTAG Solutions liefert Lösungen für den elektrischen Test bestückter elektronischer Baugruppen. Diese Baugruppen sind oft hochkomplex und extrem miniaturisiert. Mit den Embedded JTAG Solutions ist ein leistungsstarkes Testen und Programmieren in Elektronikentwicklung und -Fertigung möglich.

Der Bereich Industrieller Funktionstest bietet Testlösungen für Steueranlagen und –Systeme sowie Industrieelektronik. Dabei können beliebige elektronische Produkte einer Prüfung unterzogen werden, bspw. Speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS), Temperatursensoren oder Heizungsansteuerungen. GÖPEL electronic entwickelt passgenaue Lösungen, sowohl für kleine Stückzahlen, als auch zur Systemintegration in Serienfertigungen.

Außerdem bietet GÖPEL electronic zur optischen Inspektion bestückter Leiterplatten leistungsstarke und technologisch hochwertige Systeme an. Damit können Fertigungsfehler in der Herstellung aufgedeckt werden: etwa fehlerhafte Lötstellen, hochpolige oder falsch positionierte Bauelemente sowie fehlerhafte Bauteile. Die Systeme können an verschiedenen Positionen im Fertigungsprozess eingesetzt werden (z.B. vor und nach dem Lötprozess, als Inline- oder Stand-Alone-Systeme). Die Systeme des Bereiches Inspektionslösungen werden auch als „Automatische Optische Inspektion“ (AOI), „Automatische Röntgeninspektion“ (AXI) oder „Lotpasteninspektion“ (SPI) bezeichnet.

Insbesondere im Bereich Inspektionslösungen beteiligt sich GÖPEL electronic aktiv am Thema „Industrie 4.0“, Digitalisierung sowie vernetzte Fabrik. Durch Mitarbeit in verschiedenen Arbeitsgruppen und Initiativen (z.B. HERMES-Standard, SEF Smart Electronic Factory) forciert GÖPEL electronic nutzbringende Lösungen für digitale Elektronikfertigungen. Die Inspektionssysteme bieten alle nötigen Schnittstellen für eine Verknüpfung unterschiedlicher Prozessschritte. So können beispielsweise Produktionsdaten unterschiedlicher Maschinen verschiedener Hersteller vernetzt und an einem Arbeitsplatz zusammen geführt werden. Das wiederum sorgt dafür, dass Fertigungsfehler noch effizienter erkannt und verbannt werden können. Außerdem bietet GÖPEL electronic verschiedene intelligente Tools in der Software der Inspektionssysteme. Zum Beispiel kann ein System seine sogenannten Prüfprogramme automatisch erstellen, was dem Bediener viel Zeit und Arbeit abnimmt. Außerdem sind bspw. im Röntgensystem eine vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance) sowie eine Fernsteuerung via Tablet möglich.

Enginsight Logo

Enginsight GmbH

Enginsight bietet eine Software zur Überwachung der gesamten IT-Infrastruktur, welche speziell für den Mittelstand entwickelt wurde. Mittelst modernster Technologien, intelligente Algorithmen, einem selbstlernenden System (KI) und vielen Automatisierungsmöglichkeiten, bieten wir eine leistungsstarke Out-of-the-box Security-Lösung. Das bedeutet: Sie können direkt ohne Konfiguration mit allen relevanten Security-Analysen loslegen. Aufwendige Use-Cases oder Implementierungen von Anwendungsszenarien gehören somit der Vergangenheit an. Das Thema IT-Security wird damit für den Mittelstand greifbar und auch bezahlbar.

Logo Steinbeis

Steinbeis – Transferzentrum für Integrierte Systeme und Digitale Transformation

– (Embedded) Softwareentwicklung und Qualitätssicherung
– Automatisierung von Fertigungsprozessen (z. B. mit Robotik oder SPS-Steuerungen)
– Erarbeitung und Implementierung von QS-Prozessen
– Weiterbildung im Bereich Internet der Dinge (IoT)
– Konzeptentwicklung für Embedded Software-Lösungen
– Ganzheitliche Systementwicklung und Zuverlässigkeitserprobung
– Entwicklung von Algorithmen für intelligente Produkte, u. a. durch Einsatz Künstlicher Intelligenz