Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS

Das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS betreibt anwendungsorientierte Forschung für Hochleistungskeramik. Als Forschungs- und Technologiedienstleister entwickelt das Fraunhofer IKTS moderne keramische Hochleistungswerkstoffe, industrierelevante Herstellungsverfahren sowie prototypische Bauteile und Systeme in vollständigen Fertigungslinien bis in den Pilotmaßstab. Darüber hinaus umfasst das Forschungsportfolio die Kompetenzen Werkstoffdiagnose und -prüfung. Die Prüfverfahren aus den Bereichen Akustik, Elektromagnetik, Optik und Mikroskopie tragen maßgeblich zur Qualitätssicherung von Produkten und Anlagen bei.

Am Standort Arnstadt werden mit der Eröffnung des Batterie-Innovations- und Technologie-Center BITC im Juli 2020 diese Kompetenzen für die großskalige Herstellung von Energiespeichern und -wandlern zusammengeführt. Hier wird auf mehr als 5300 qm Fläche an Lösungen für die vernetzte, digital unterstützte Produktion von Energiespeichern gearbeitet. Auf industrienahen Pilotlinien erproben die Forschenden innovative datengetriebene Ansätze der Prozessüberwachung, Steuerung und Qualitätssicherung. Die Erfahrungen aus der Batterieforschung werden zukünftig auch in digital unterstützte Produktionstechnologien für Elektrolyseure in der Wasserstoffwirtschaft überführt. Perspektivisch werden die Kompetenzen auch in Aus- und Weiterbildungsangebote überführt, um Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette einzubinden und zu qualifizieren.

AI-UI GmbH

Wir nennen uns AI-UI | Artificial Intelligence User Interface, eine „No-Code“ Lösung zur KI Entwicklung, Testung und Einbindung.

Seit etwa 2018 arbeiten wir jetzt an einer Software die alle Anwendungsgebiete, die Künstliche Intelligenz betreffen abdecken soll. Nutzer sollen in der Lage sein mit wenigen Klicks komplexe Probleme mittels KI lösen zu können und dabei auf das gebündelte Know-How der KI-Weltelite zugreifen können.

Viele Probleme werden in Konferenzen und Wettbewerben jedes Jahr aufs neue optimiert gelöst. Die meisten dieser Lösungen stehen anschließend frei online zur Verfügung aber um sie nutzen zu können braucht man tiefe Programmierkenntnisse und ebenso Fähigkeiten im maschinellen Lernen.

Wenn man ein Ökosystem schafft (AI-UI), dass so einfach aufgebaut ist, dass man diese KI Lösungen per Drag&Drop einfach anwendbar sind, kann man eine Plattform schaffen, die weltweit von allen genutzt werden wird die nicht die Zeit oder das Geld haben Ihre Mitarbeiter / sich selbst so ausgiebig zu schulen, bis sie Ihre Ziele selbst in Programmcode umwandeln können.

Wir streben nicht weniger an als eine ähnliche Transformation wie die von DOS zu Windows. Weg mit dem Code und her mit einer Benutzeroberfläche die für alle, auch außerhalb des Unternehmens nachvollziehbar, reproduzierbar und effizient nutzbar ist.

Thüringer Zentrum für Lernende Systeme und Robotik

Das Thüringer Zentrum für Lernende Systeme und Robotik (TZLR) ist eine gemeinsame Einrichtung Thüringer Universitäten und Forschungseinrichtungen. Es versteht sich als Thüringenweite Kontakt- und Schnittstelle zwischen Universität, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Wirtschaft.

Ausgehend vom Leitmotiv eines verantwortungsvollen Umgangs mit KI-Technologien verfolgt das Zentrum folgende Ziele:

  • Bündelung von Thüringer Kompetenzen im Bereich Lernende Systeme wie Big Data und Data Science, Maschinelles Lernen/KI, Robotik und deren Anwendungen
  • Etablierung einer Institution als Ansprechpartner für Unternehmen und Organisationen für die Beratung von Akteuren aus Wirtschaft und Gesellschaft,
  • Verbesserung der nationalen und internationalen Sichtbarkeit der Thüringer Forschung,
  • Abstimmung und Erfahrungsaustausch zu Forschungsthemen, zu Lehre sowie zu Weiterbildung für Unternehmen und Interessenten aus öffentlichen Einrichtungen.

ZeTT – Zentrum Digitale Transformation Thüringen

Die Anforderungen an Beschäftigte ändern sich durch datenbasierte Geschäftsmodelle, mobile Endgeräte, die Vernetzung von Prozessen und neue Produkte. Das ESF-geförderte Zentrum Digitale Transformation Thüringen (ZeTT) analysiert die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung in Thüringen und ihre Auswirkungen auf Wirtschaft und Arbeitswelt. Ausgehend davon berät es kleine und mittlere Unternehmen in den Schlüsselbranchen des Freistaates und entwickelt und erprobt innovative Lehr- und Lernkonzepte für Qualifizierungsbedarfe.

Thüringer Zentrum für Maschinenbau

Das Thüringer Zentrum für Maschinenbau (ThZM) ist ein Projekt von fünf Forschungseinrichtungen in Thüringen.

Als Innovationszentrum unterstützt das ThZM seit seiner Gründung im Jahr 2013 die Steigerung von Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit des verarbeitenden Gewerbes in Thüringen insbesondere durch bedarfsorientierten Technologietransfer zur Energie- und Materialeffizienz in mehr als 150 erfolgreich durchgeführten Projekten mit über 140 Unternehmen.

Darüber hinaus engagiert sich das ThZM für die Bildung von branchenübergreifenden Wertschöpfungsnetzwerken und fördert darin den regionalen Austausch unter den Thüringer Firmen. Dazu kooperiert das Innovationszentrum eng mit den Thüringer Clustern, um Wertschöpfung zu relokalisieren und nachhaltig zu stabilisieren.

Technologie- und Innovationspark Jena GmbH

SpectroNet möchte dabei helfen Photonik und Machine Vision fachlich, methodisch und sozial bei der Entwicklung und Anwendung von Messtechnik zur Qualitätssicherung zusammenzuführen.

SpectroNet ist ein digitaler Lösungsanbieter für die Organisation von regionalen, nationalen und internationalen Kollaborationen zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen sowie deren Kunden für die Entwicklung und Anwendung von photonischer Messtechnik und industrieller Bildverarbeitung für die Qualitätssicherung.

Das Innovationscluster SpectroNet wurde im Jahr 2005 in Jena – Thüringen gegründet und steht im dortigen Technologie- und Innovationspark für die Anbahnung und Initiierung von Innovations, Forschungs- und Entwicklungsvorhaben.

Darüber hinaus unterstützt das SpectroNet Projektteam bei der Vorbereitung, Durchführung und Auswertung von Fachveranstaltungen und wird von seinen Mitgliedern als erweitertes Marketing-Instrument genutzt.

Unser Anliegen ist es die wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und technischen Interessen unserer Partner für deren nachhaltiges Wachstum zu unterstützen.

Dafür bieten wir unseren Partnern und Kunden angepasste Dienstleistungen für (Forschungs-)Projektberatung, Werbung und Vetrieb, Fachveranstaltungen, Weiterbildungsangebote, Digitalisierung und Trend Scouting.

IAD – Informationsverarbeitung und angewandte Datentechnik GmbH

Seit 1983 bilden wir bei der IAD GmbH Menschen für die digitale Arbeit aus und weiter – heute an fünf Standorten in Erfurt, Jena, Leipzig, Marburg und Nordhausen.

Von Anwender-Zertifizierungen für Software bis hin zu kompletten beruflichen Qualifizierungen, von der Datenbankadministration bis zur Programmierung von VR/AR-Anwendungen, von Buchhaltungsprogrammen bis zum Projektmanagement – wer sein fachliches Wissen vertiefen oder sich beruflich ganz neu aufstellen möchte, findet bei uns Schulungsangebote. Wir bieten darüber hinaus IT-Consulting an und arbeiten in unserer Projektsparte an digital unterstützten Lern- und Arbeitsformaten, die wirklich einen Mehrwert bringen.

Wir möchten Sie als Unternehmen auf dem Weg in die Digitalisierung mit unserem Knowhow für die Planung und Umsetzung von Qualifizierungsmaßnahmen begleiten. Egal ob Sie als Soloselbständige/r spezielles Wissen suchen oder eine große Anzahl von Beschäftigten schulen möchten – wir finden mit Ihnen passenden Weiterbildungsformate mit exzellenten Trainer/innen. Wir unterstützen Sie außerdem gern bei der Suche nach Fachkräften und Praktikant/innen aus den Bereichen IT, kaufmännische Berufe, Mediengestaltung u.a.

Damit finden Sie bei uns optimale Voraussetzungen, um sich Fachwissen für die digitale Arbeitswelt effizient und mit höchstem Nutzen für die berufliche Weiterentwicklung anzueignen. Wir freuen uns auf gemeinsame Projekte!

Bildungswerk der Thüringer Wirtschaft e.V.

Der digitale Wandel macht sich in allen Bereichen der Arbeitswelt bemerkbar. Daher ist das Ausbildungspersonal zunehmend gefordert, die Ausbildungsprozesse an die digitalen Veränderungen anzupassen. Hier setzt das bundesweite „NETZWERK Q 4.0 – Netzwerk zur Qualifizierung des Berufsbildungspersonals im digitalen Wandel“ an. Berufsausbildenden werden moderne Fach- und Sozialkompetenzen vermittelt, damit Inhalte und Prozesse der dualen Berufsausbildung entsprechend den Anforderungen des digitalen Wandels (neu) gestaltet werden können.

Auf diesen Videos erfahren Sie, wie das Netzwerk Q 4.0 zur Qualifizierung des Berufsbildungspersonals beiträgt: https://netzwerkq40.de/de/mediathek/

Das Thüringer Netzwerk Q 4.0 möchte das Berufsbildungspersonal durch die Anwendung digitaler Tools unterstützen und branchenspezifisch die Ausbildung an den digitalen Wandel anpassen und beispielsweise auf die neue Berufsbildposition Nummer fünf  vorbereiten.

Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Die Digitalisierung durchzieht alle Bereiche unseres Lebens und Wirkens und wirft nicht nur technische oder wirtschaftliche, sondern auch gesellschaftliche Fragenstellungen auf. Diesen unterschiedlichen Fragestellungen stellen wir uns mit unserem Innovation Living Lab und helfen unseren Partnern moderne Schlagwörter wie Digitalisierung von Geschäftsmodellen bzw. Digitale Transformation systematisch verstehen und in konkreten Projekten Potenziale nutzbar zu machen. Mit Hilfe praktischer Use-Cases aus unseren Forschungsprojekten demonstrieren und vermitteln wir innovative Konzepte und Lösungsansätze. Unsere Methoden und digitalen Werkzeuge helfen bei der Analyse und Neugestaltung innerbetrieblicher wie auch überbetrieblicher Prozesse, bei der systematischen Problemidentifikation und -beschreibung, bei der Entwicklung elektronischer Services bzw. hybrider Leistungsbündel bis zur prototypbasierten Umsetzung und anschließender Evaluation mit Studenten oder Praxispartner im Reallabor.

Im Rahmen des durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts Nucleus Jena – die Entwicklung des Standorts Jena zu einer Transfer- und Innovationsregion Deutschland – haben wir das Innovation LivingLab aufgebaut. Das Innovation LivingLab stellt einen interaktiven, technisch hervorragend ausgestatteten Raum – Reallabor – für Studenten, Wissenschaftler und Praktiker bereit, um Forschungs-, Transfer- sowie Innovationsaktivitäten gemeinsam mit Wirtschaft und Wissenschaft durchführen zu können. Diesen innovativen Raum mit seinen technisch-orientierten Anwendungsfällen z.B. für Blockchain-Technologie, Location-based Services, Cloud-,  Mobile oder AR-Technologien möchten wir Ihnen vorstellen.

Die Basis für unsere Arbeit bildet eine kooperative Forschung, im Rahmen eines gegenseitigen Wissensaustausch von Experten aus der Wirtschaft und  Wissenschaft sowie unter Einbeziehung verschiedenen Sichtweisen, um anwendungsnahe Lösungen komplexer realer Problemstellungen zu entwickeln. Durch diesen interdisziplinären Ansatz werden die Digitalisierung und die zugehörigen Transformationsprozesse nicht nur begreifbar, sondern systematisch in Anwendungsbereichen nutzbar.

Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie

Das Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT entwickelt auf Basis intelligenter Signalverarbeitung und individuellen Systemdesigns Audiolösungen für den Unterhaltungssektor und industrielle Anwendungen. Das Institut greift bei seinen maßgeschneiderten Lösungen zur Audiowiedergabe auf die langjährige und weltweit anerkannte Erfahrung mit der Wellenfeldsynthesetechnologie sowie tiefgreifende psycho- und elektroakustische Erkenntnisse zurück.

Ein weiteres Kompetenzfeld des Instituts ist die automatisierte und sichere Audio- und Videoanalyse mit maschinellen Lernverfahren. Das Fraunhofer IDMT bietet ein umfangreiches Technologie-Portfolio zur datenschutzkonformen Extraktion, Analyse und Verwaltung von Metadaten. Die vom Fraunhofer IDMT entwickelten Lösungen kommen zur Qualitätsbewertung und automatischen Verwaltung von Rundfunkbeiträgen und für Archive zum Einsatz. Weiterhin werden sie im Zusammenhang mit forensischen Untersuchungen, wie der Identifikation von Manipulationen in audiovisuellen Inhalten oder auch zur Bewertung von Plagiatsvorwürfen genutzt.

Die automatisierte Analyse von Audiodaten auf Basis maschineller Lernverfahren wird für Lösungen zur akustischen Qualitätskontrolle eingesetzt. Für Sensor- und Prüftechnikhersteller entwickelt das Institut KI-Algorithmen, die in bestehende Prüfsysteme integriert werden. Damit werden Prüfaufgaben um die akustische Dimension erweitert und die Qualitätssicherung effizienter gestaltet.