Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen (LEG Thüringen mbH)

Mit dem Thüringer ClusterManagement wurde durch den Freistaat Thüringen ein Instrument für den Ausbau und die Etablierung von Clustern in Thüringen geschaffen. Im Zuge der Umsetzung der Thüringer Innovationsstrategie hat die Landesregierung die Geschäftsstelle zur Koordinierung des Umsetzungsprozesses der Thüringer Innovationsstrategie (RIS3 Thüringen) beim Thüringer ClusterManagement angesiedelt.

Die erfahrenen Projektmanager des ThCM arbeiten zur Umsetzung der Thüringer Innovationsstrategie eng mit Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Intermediären zusammen, um die Entwicklung der Innovationsfelder voranzubringen. Die Verzahnung der verschiedenen Felder miteinander spielt dabei eine bedeutende Rolle. Um die Stärken Thüringens intelligent auszubauen, konzentrieren wir uns auf die Spezialisierungsfelder „Industrielle Produktion und Systeme“, „Nachhaltige und intelligente Mobilität und Logistik“, „Gesundes Leben und Gesundheitswirtschaft“, „Nachhaltige Energie und Ressourcenverwendung“ und das Querschnittsfeld „Informations- und Kommunikationstechnologie, innovative und produktionsnahe Dienstleistungen“. Beispiele für aktuelle Themen mit Bezug zur Digitalisierung reichen von Smart Services, Augmented und Virtual Reality, Robotik, über Predictive Maintenance, Maschinelles Lernen bis hin zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Unternehmen.

Logo ThEx Startinno

RKW Thüringen GmbH

Das Projekt „ThEx StartInno“ unterstützt Sie als mittelständisches Unternehmen in Thüringen bei der Stärkung von Forschung, Entwicklung und Innovation (F&E&I), um eine Steigerung der überregionalen Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit zu erzielen. Durch das eigens entwickelte Instrument „Innovation Quick Check“ wird zunächst der Stand der Innovationsfähigkeit und –bereitschaft der Unternehmen ermittelt. Dabei wird unter anderem auf die aktuelle Marktposition, den unternehmerischen Fortschritt, die bisherige Innovationsstrategie, der bisherige Digitalisierungsgrad sowie zur Verfügung stehende Ressourcen im Unternehmen eingegangen. Dies dient als Grundlage, um Innovationspotenziale zu identifizieren, aus denen für Sie individuelle Handlungsempfehlungen abgeleitet werden. Ziel ist es, die Konzeption, Umsetzung und Vermarktung von Innovationsprozessen anzustoßen und einen besseren Wissenstransfer zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zu ermöglichen.

ThEx StartInno wird gefördert aus Mitteln des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft und der Europäischen Union – Europäischer Sozialfonds (ESF).

Logo Kompetenzzentrum Mittelstand 4.0 Ilmenau

TU Ilmenau

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Ilmenau liefert mit praxisnahen Demonstrations- und Umsetzungsprojekten Digitalisierung zum Anfassen. Es unterstützt regionale Unternehmen bei der Umsetzung von Lösungen für konkrete Probleme in den Betrieben. Fünf Modellfabriken an den Standorten Ilmenau, Jena, Schmalkalden und Sondershausen zeigen dazu digitale Produktionslösungen zum Ausprobieren. Alle Angebote des Kompetenzzentrums sind für Firmen kostenfrei.

Ellipsis Logo

Ellipsis Gesellschaft für Unternehmensentwicklung mbH

Ellipsis ist seit 2009 in Thüringen als Qualitätssicherer für geförderte Beratungsprojekte tätig. Für die Aufgaben sind wir TMWWDG autorisiert. Wir arbeiten deshalb eng mit Thüringer Unternehmen zusammen, um dafür zu sorgen, dass die notwendigen Beratungsleistungen von erfahrenen Beratern umgesetzt werden und die Unternehmen ein optimales Ergebnis erhalten. Damit tragen wir zum nachhaltigen Einsatz von Fördermitteln bei. Wir haben seither über 1.600 Mittelständler erfolgreich beratend unterstützt.

Besondere Schwerpunkte unserer Tätigkeit sind Unternehmensnachfolge, Strategie, Digitalisierung, Innovationen und Projektmanagement.

Eine unserer Aufgaben besteht auch darin, die Leistungsqualität von Unternehmensberatern ständig zu verbessern. Dies geschieht z. B. durch Weiterbildungsangebote in unterschiedlichen Formen. Dazu besteht eine enge Kooperation mit der „Hochschule für Wirtschaft und Technik Dresden“. Ebenso arbeiten wir im Rahmen und Projekte eng mit Hoch- und Fachschulen in Thüringen zusammen.

Weiterhin sind wir Geschäftsbesorger für das Logistik Netzwerk Thüringen e.V. und verfolgen das Ziel, den Logistikstandort Thüringen ständig weiter zu entwickeln. Zudem sind wir Projektpartner des Projektes „ThEx-StartInno – Innovations- & Strategieoffensive im Thüringer Wald“.

Zur Vollständigkeit möchten wir noch erwähnen, dass wir seit 2004 im Freistaat Sachsen mit gleicher Aufgabe erfolgreich tätig sind.

Logistik Netzwerk Thueringen e.V. Logo

Logistik Netzwerk Thüringen e.V.

Damit Thüringen der führende Logistikstandort Europas wird!

Das Logistik Netzwerk Thüringen bringt die wichtigen Akteure der Branche in Thüringen zusammen.

Neben Speditionen, Verladern und Kontraktlogistikern vereint das Netzwerk seit seiner Gründung im Jahr 2008 stetig mehr Unternehmen aus den Bereichen Kombinierter Ladungsverkehr, IT und E-Commerce, Forschung und Entwicklung, Aus- und Weiterbildung sowie logistiknaher Dienstleistungen, Verbände und öffentlicher Verwaltung.

Ziel des Vereins ist die Stärkung des Logistikstandorts Thüringen. Dafür entwickelt das Netzwerk mit und für die Mitglieder zukunftsfähige, nachhaltige und bedarfsorientierte Lösungen für die Logistikbranche.

Pett PR Logo

PETT PR Gesellschaft für Unternehmenskommunikation mbH & CO. KG

PETT PR ist die erste Beratungs- und Planungsgesellschaft für Unternehmenskommunikation in Thüringen. 2006 gegründet, hat sich das Team aus Betriebswirten, Sprach-und Kommunikationswissenschaftlern auf das Management der Kommunikationsprozesse mittelständischer Unternehmen spezialisiert. Im Zuge verschiedener Beratungsprojekte entstanden diverse Lösungen, die mithilfe von Kommunikation und Informationssteuerung die Kunden-und Fachkräftegewinnung, die Mitarbeiterbindung, Produktionsplanung & Arbeitsvorbereitung, Qualitätssicherung sowie die Sichtbarkeit und Wahrnehmung des Unternehmens verbessern. Ihr Wissen geben die Berater in Coachings, Vorträgen, Workshops und berufsbegleitenden Weiterbildungen weiter.

Selbst hat das Unternehmen bereits im Jahr 2017 seine Verwaltungs- und Leistungserstellungsprozesse digitalisiert – dank vernetzter Datenbanken, cloudbasierter Software und mobiloptimiertem Projektmanagement sind die Mitarbeiter in der Lage, an jedem Ort zu arbeiten. Das Unternehmen gibt innerhalb seiner Beratungsdienstleitung Einblick in mögliche Softwarelösungen, Tools und Anwendungen und prüft, welche sich effizient und effektiv in die Prozesse der Kundenunternehmen integrieren lassen.

UEAG Logo

ÜAG gGmbH

MobiLe! steht für „Mobiles Lernen im Digitalisierungsprozess Wirtschaft 4.0“ und wird durch den Freistaat Thüringen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert. Wir widmen uns der Frage, wie Unternehmen ihre Lernkultur verändern und im Rahmen der Digitalisierung gestalten können. Dabei interessiert uns auch, unter welchen Bedingungen mobiles Lernen am Arbeitsplatz am besten funktioniert und was die Unternehmen brauchen, um entsprechende Strategien entwickeln und umsetzen zu können. Der Fokus liegt hierbei auf klein- und mittelständischen Unternehmen.

Das Projekt verfolgt dabei zwei Ziele. Zum einen führen wir Interviews mit Geschäftsleitungen aus verschiedenen Unternehmen und Branchen, um Informationen über die aktuelle Situation, Wünsche und Bedarfe von KMU im Hinblick auf Lernkultur und Digitalisierung zu gewinnen. Die gewonnenen Informationen sollen in einer Studie zusammengefasst und ausgewertet werden, die dann als Basis für die Beratung von klein-und mittelständischen Unternehmen dienen kann.

Zum anderen beraten wir ausgewählte Unternehmen über den gesamten Projektzeitraum im Hinblick auf die Themen digitale Kompetenzen, Lernkultur und mobiles Lernen.

MF 3DDruck Logo

Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Die Modellfabrik „3D-Druck, Individualisierte Produktion und Digitale Arbeitswelten“ an der EAH Jena zeigt, welche Zukunftschancen der 3D-Druck kleinen und mittleren Unternehmen bietet und welche Marktpotentiale, Anwendungsfelder und Geschäftsmodelle sich durch den Einsatz additiver Fertigungsverfahren ergeben. Zudem geben die Experten praktische Tipps zur Auswahl eines geeigneten 3D-Druck-Verfahrens, zu den Vor- und Nachteilen unterschiedlicher Materialien, den Möglichkeiten zur Nachbearbeitung gedruckter Komponenten. Sie informieren auch über die Kosten der Verfahren und unterstützen bei Fragen zur Erstellung und Optimierung von 3D-Daten und bei der Auswahl geeigneter Drucktechnik.

Darüber hinaus bietet die Modellfabrik praktische Informationen, wie kleine und mittlere Unternehmen die steigende Nachfrage nach individualisierten Produkten bewältigen können, wie man kundenindividuelle Wünsche mit Konfiguratoren abfragt und verarbeitet und welche Systeme für welche Anforderungen geeignet sind. Sowohl für den 3D-Druck als auch für die individualisierte Produktion stehen verschiedene Demonstratoren zur Verfügung.

Zusätzlich versteht sich die Modellfabrik auch als „Strategielotse“ für die Arbeitswelt 4.0. Sie informiert darüber, wie Mitarbeiter bei Digitalisierungsprozessen mit eingebunden werden können, welche Vorteile strategisches Personalmanagement mit sich bringt und wie sich das auch bei KMU erfolgreich umsetzen lässt. Praktische Tipps zur inter- und transdisziplinären Arbeitsweise helfen im Arbeitsalltag.

MF Migration Logo

Institut für Mikroelektronik- und Mechatronik-Systeme gemeinnützige GmbH (IMMS GmbH)

Die Modellfabrik „Migration“ am IMMS in Ilmenau begleitet kleine und mittlere Unternehmen in Fragen der schrittweisen Einführung von Digitalisierungslösungen in die Produktion. An Hand von Beispielen zeigen die Experten der Modellfabrik, wie durch simples Einbinden von drahtlosen Sensoren, sensornaher Datenverarbeitung und Echtzeitkommunikation bestehende Maschinen zukunftsfähig gemacht werden können (sogenanntes „Retro-Fit“). Hierzu gehören auch Open-Source-Lösungen für industrielle Anwendungen.

Die Experten der Modellfabrik geben den Unternehmen auch Werkzeuge für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, z.B. auf der Grundlage digitaler Produkte oder innovativer Diagnose-, Wartungs- und Servicekonzepte, an die Hand. Darüber hinaus informieren sie zu Möglichkeiten der Kooperation, Kommunikation und zum Datenaustausch in Wertschöpfungsnetzwerken unter Nutzung digitaler Plattformen und gehen dabei auch auf rechtliche und Aspekte der (Daten-) Sicherheit ein. Die verschiedenen Themenfelder von „Industrie 4.0“ werden in regelmäßigen Stammtischen und Workshops näher beleuchtet.

In der Modellfabrik Migration können unterschiedliche Demonstratoren, z.B. zur Zustandsüberwachung von Maschinen, zur Füllstandsüberwachung von Vorratsbehältern, zur drahtlosen Vernetzung von Sensorknoten, zur Speicherung, Auswertung und Visualisierung von Sensordaten in der Cloud, zum Energiemonitoring und zum effizienten Anfahren eines Maschinenparks, besichtigt werden.

MF Pozessdaten Logo

GFE – Gesellschaft für Fertigungstechnik und Entwicklung Schmalkalden e.V.

Die Modellfabrik „Prozessdaten“ an der GFE Schmalkalden e.V. unterstützt kleine und mittlere Unternehmen in Fragen der Generierung von Prozessdaten, des digitalen Datentransfers und der Datenverarbeitung und -archivierung – sowohl im Unternehmen als auch beim Austausch firmenübergreifender Daten.  Im Fokus stehen die Echtzeiterfassung und -verarbeitung von Daten für die Prozess- und Qualitätskontrolle in Kombination mit Mensch-Maschine-Interaktionen. Zusammen ergeben die Daten wichtige Grundvoraussetzungen für Predictive Maintenance (vorausschauende Wartung) – ein großes Thema im Bereich Industrie 4.0.

Die Modellfabrik ist bei der Auslegung und Konfiguration von Datenschnittstellen behilflich, die bedarfsgerechte Qualitätsanalysen von der Produktion über das Controlling bis hin zum Vertrieb zu ermöglichen. Im Rahmen von Umsetzungs- und Transferprojekten bietet die Modellfabrik interessierten Unternehmen Unterstützung bei der Integration von Sensorik, Signalverarbeitungs- und digitalen Datenübertragungseinheiten in Maschinen und Fertigungslinien sowie beim unternehmensinternen und -übergreifenden Datentransfer begleitende Hilfe an.

Verschiedene Demonstratoren zeigen anschaulich Beispielanwendungen für Unternehmen, so zum Beispiel der Demonstrator zur Digitalen Kühlschmiermittel-Überwachung, zur 3D-In-Prozess-Schleifscheibenvermessung oder das Zerspanwerkzeug mit integrierten Beschleunigungssensoren die unmittelbar signalisieren, wenn während der Bearbeitung Veränderungen bzw. Probleme auftreten.