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GFE – Gesellschaft für Fertigungstechnik und Entwicklung Schmalkalden e.V.

Die Modellfabrik „Prozessdaten“ an der GFE Schmalkalden e.V. unterstützt kleine und mittlere Unternehmen in Fragen der Generierung von Prozessdaten, des digitalen Datentransfers und der Datenverarbeitung und -archivierung – sowohl im Unternehmen als auch beim Austausch firmenübergreifender Daten.  Im Fokus stehen die Echtzeiterfassung und -verarbeitung von Daten für die Prozess- und Qualitätskontrolle in Kombination mit Mensch-Maschine-Interaktionen. Zusammen ergeben die Daten wichtige Grundvoraussetzungen für Predictive Maintenance (vorausschauende Wartung) – ein großes Thema im Bereich Industrie 4.0.

Die Modellfabrik ist bei der Auslegung und Konfiguration von Datenschnittstellen behilflich, die bedarfsgerechte Qualitätsanalysen von der Produktion über das Controlling bis hin zum Vertrieb zu ermöglichen. Im Rahmen von Umsetzungs- und Transferprojekten bietet die Modellfabrik interessierten Unternehmen Unterstützung bei der Integration von Sensorik, Signalverarbeitungs- und digitalen Datenübertragungseinheiten in Maschinen und Fertigungslinien sowie beim unternehmensinternen und -übergreifenden Datentransfer begleitende Hilfe an.

Verschiedene Demonstratoren zeigen anschaulich Beispielanwendungen für Unternehmen, so zum Beispiel der Demonstrator zur Digitalen Kühlschmiermittel-Überwachung, zur 3D-In-Prozess-Schleifscheibenvermessung oder das Zerspanwerkzeug mit integrierten Beschleunigungssensoren die unmittelbar signalisieren, wenn während der Bearbeitung Veränderungen bzw. Probleme auftreten.

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Fraunhofer Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF

Forschungsschwerpunkte sind unter anderem Freiformtechnologien, Mikro- und Nanotechnologien, Faserlasersysteme sowie optische Technologien für die sichere Mensch-Maschine-Interaktion und Quantentechnologien. Das Leistungsangebot des Fraunhofer IOF umfasst Systemlösungen, beginnend mit neuen Systemdesignkonzepten über die Entwicklung von Technologien, Fertigungs- und Messverfahren bis hin zum Bau von Demonstratoren für Anwendungen im Wellenlängenbereich von Millimeter bis Nanometer. Die Kunden des Fraunhofer IOF stammen aus den Bereichen Information und Kommunikation, Beleuchtung, Transport und Verkehr, Produktion, Life Science, Ernährung, Medizintechnik, Umwelt- und Sicherheitstechnik.

Das „Leistungszentrum Photonik“ ist die gemeinsame Transferplattform des Fraunhofer IOF und des Instituts für Angewandte Physik IAP der Friedrich-Schiller-Universität Jena sowie assoziierter Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft. Es verknüpft die komplementären Kompetenzen der Partner zu ineinandergreifenden Technologieketten und fördert die einrichtungsübergreifende Entwicklung und den Transfer innovativer Lösungen mit Licht – von der ersten Idee bis zur Integration in das finale Produkt.

Vor diesem Hintergrund verfolgt das Fraunhofer IOF zahlreiche Aktivitäten zur Digitalisierung in der Erforschung, der Entwicklung und der Anwendung von Technologien der Photonik. Die Innovationsallianz 3Dsensation verfolgt unter der Federführung des Fraunhofer IOF das Ziel, die Interaktion von Mensch und Maschine grundlegend zu verändern und an die Bedürfnisse und die Erfahrungen des Menschen optimal anzupassen. Zusätzlich gestattet die Nutzung digital optimierter Prozesse und Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI) eine Steigerung der Leistungsfähigkeit und der Effizienz von Prozessen, Komponenten und komplexen Systemen, insbesondere im Design anspruchsvoller opto-mechanischer Bauteile, in der multimodalen Bildaufnahme, -verarbeitung und -analyse sowie in der Additiven Fertigung. Mit dem Pilotvorhaben „Digital Innovation Hub Photonics“ unterstützt das „Leistungszentrum Photonik“ zudem Gründerinnen und Gründer, Startups sowie KMU bei der Entwicklung innovativer Technologien und zukunftsweisender Geschäftsideen der Photonik.